Zur Startseite
Über uns
Europäische Kampfkünste
Historisches Fechten
Szenisches Fechten
Waffen
Links
Literatur


Wer hat nicht als Kind davon geträumt, wie ein Jediritter in Star Wars mit einem Lichtschwert zu kämpfen oder sich wie Aragon im Herrn der Ringe Epos den Orkhorden entgegen zu werfen!
Der Faszination "Schwert" und der damit verbundenen Fechtkunst kann sich kaum jemand entziehen. Die Waffe der Epen und Legenden erfährt in den letzten Jahren eine Renaissance. Immer mehr Menschen möchten nicht mehr nur davon träumen eine Schwert zu führen sondern dies in die Realität umsetzen. Das mit dem Schwert eine Geisteshaltung einhergeht die fast vergesse "ritterliche" Werte wie Ehre, Ehrlichkeit und Mut symbolisieren mag ein weiterer Grund für das gesteigerte Interesse sein.

Das Fechten und Kämpfen zur Belustigung und Unterhaltung ist ebenso alt wie die eigentliche Kampfkunst.'Nicht nur die landfahrenden "schirmaere" der frühesten Zeugnisse kennzeichnen eine Veränderung zum sportlich-spektakulären Gaudium einer "show"...
Fechtschulen, als Veranstaltung einer öffentlichen Demonstration der Fechtkunst, haben jedoch eine lange Tradition...'
- (Dr. H.P.Hils "Meister Johann Liechtenauers Kunst des langen Schwertes")

Schon seit dem Mittelalter gab es "Showkämpfer" die für Geld ihre Kunst zeigten und somit zu dem Stand der "unehrlichen" Leut gezählt werden. "Hau den Lukas" stammt eben von den sogenannten Lukasfechtern, die sich auf Märkten ähnlich den Preisboxern in späteren Jahrhunderten verdingten. Und so wie es auch heutzutage "schlechte" Showkämpfe gibt gab es auch schon im Mittelalter eine breit klaffende Schere zwischen sehr kunstfertigen und sehr dilettantischen Darbietungen.

Neben dieser auf Märkten präsentierten Fechtweise gab es auch die für Theaterstücke notwendige Choreografie von Kampfszenen.

Die Schule Gladiatores bietet neben der Vermittlung der historischen Kampfkunst auch Kurse im Szenischen Fechten an. Diese Kunst der Illusion eines realen Kampfes ist fast ebenso alt wie die eigentliche Fechtkunst.
Das Szenische- oder Schaugefecht basiert auf der realen Kampfkunst ist aber zu Gunsten der Darstellung und der Sicherheit "entschärft".

Die Entschärfung der Techniken wird durch die Wahl eines Ersatzzieles und der Intention nicht zu verletzen erreicht. Dies ist der primäre Unterschied zur Kampfkunst. Darüberhinaus, bedingt durch dramaturgische Prämissen, werden knappe direkte Bewegungen oft in weit ausholende gut sichtbare gewandelt.

Eine sichere Beherrschung der Techniken, der Haue und Stiche und der entsprechenden Paraden sowie die Bewegung im Raum und am Partner ermöglicht es Choreografien zu konstruieren die ein Verletzungsrisiko für die beteiligten Partner so gering wie möglich hält und dem Zuschauer trotzdem die Illusion des echten Kampfes bietet.

Durch ein einheitliches ausgeklügeltes System ist für geschulte Show-Fechter eine nahezu Freikampfähnliche Übungsform möglich.

Schauspielrische Grundkenntnisse besonders die Darstellung von Verwundungen, erzeugen eines Spannungsbogens und der Einsatz von Stimme, Mimik und Gestik sind Bestandteil des Unterrichts.

Bei Gladiatores werden für den Bereich Schaukampf verschiedene bewaffnete und unbewaffnete Kampfstile für den Einsatz auf der Bühne unterrichtet.
  • Sicherheit - minimiertes Verletzungsrisiko
  • Authentisch - basierend u.a. auf den Schaugefechten der Meister vom langen Schwert
  • Choreografie - zieht Ihre Zuschauer in den Bann
  • System - über 30 Jahre im Einsatz, erprobt, Erfahrung, geschätzt bei Film und Theater

Als Effekt dieser atlethischen Ausdrucksform werden Rhythmus, Timing, Gedächtnis, Raumerfahrung, Gefühl und Disziplin trainiert und geschult.



ImpressumKontaktSeminareStandorteOnlineshop